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Die nächsten Termine: Sonntag, 30. Juli - 9:30 Uhr Möschesonntag mit Biwak, Treffpunkt Cafe Feit

 

 

Herzlich Willkommen auf der Internetseite der Grenadier Kompanie Ratingen

 


                         Das Königspaar der Grenadier-Kompanie 2016/2017
                                 Holger Herrmann und Sabine Feldmann

 

Die Grenadier - Kompanie

Aus den Wurzeln der St.-Sebastiani-Bruderschaft anno 1433 für Ratingen und Umgegend e.V.  entstand im Jahr 1896 die Grenadierkompanie. Sie gehört damit zu den vier ältesten Formationen des Ratinger Schützenwesens.

Bei der Gründung beschloss man, weiterhin die alte Bruderschaftsuniform zu tragen: Zylinder mit Kränzchen aus Spargelgrün, schwarzer Gehrock und weiße Hose.

Bis in die zwanziger Jahre des vergangenen Jahrhunderts behielten die Grenadiere dieses Outfit bei. Dann ersetzte man den Gehrock durch eine blaue Jacke, und den Zylinder durch einen Hut mit Feder. Schließlich wurde im Jahr 1969 die recht anfällige weiße Hose von einer grauen abgelöst. So zeigen sich die Grenadiere noch heute. Allerdings treten sie bei Jubiläums-Schützenzügen in drei Abteilungen an, die alle Uniformen der Kompaniegeschichte präsentieren.

Dies spiegelt in besonderer Weise das Traditionsbewusstsein der Kompanie wider.

Die Bewahrung der Tradition und die Pflege des heimatlichen Brauchtums unter Berücksichtigung moderner Anforderungen im Wandel der Zeit, sind die erklärten Ziele der Grenadiere. Sie finden sich auch im Leitspruch der Kompanie wieder:

"Aus alter Wurzel neue Kraft".

Dieser Leitspruch ist nicht nur in der Satzung der Kompanie verankert, sondern auch für jedermann auf der Kompanie-Fahne sichtbar.

Dies ist die dritte Fahne der Vereinsgeschichte. Die erste wurde im Jahr 1897 geweiht und 1929 durch eine neue ersetzt. Die heutige Fahne erhielt ihre Weihe im Jahr 1976 und damit zum 80-jährigen Bestehen der Kompanie und der 700-Jahr-Feier der Stadt.

So wie Stadt und Land in den vergangenen 12 Jahrzehnten ständigem Wandel unterworfen waren, so musste sich die Grenadierkompanie den wechselnden Einflüssen und ihren Auswirkungen stellen. Dazu gehörten besonders der Beginn einer neuen Zeit und der entsprechende Neuaufbau der Kompanie nach dem 2. Weltkrieg. Wichtiger Grundstock war in dieser Zeit der Aufbau des Tambour-Corps der Grenadiere, das sich unter der Leitung von Jakob("Köbes") Zimmermann nicht nur zum Bruderschafts-Tambour-Corps entwickelte, sondern auch weit über die Grenzen Ratingens hinaus Ansehen und Bewunderung erlangte. Das Corps trug 20 Jahre (von 1948 bis 1968) viel zum Kompanieleben bei, und nach seiner Auflösung blieben zahlreiche Spielleute der Grenadier-Kompanie als aktive Schützenbrüder erhalten.

Bis heute entwickelte sich die Mitgliederzahl auf 47 Grenadierschützen. Auch wenn im Zusammenhang mit dem Schützenwesen vom Sommerbrauchtum die Rede ist, so sind die "Blau-Weißen" doch das ganze Jahr über aktiv. Das Vereinsleben wird nicht nur durch das Schießen geprägt, sondern auch durch zahlreiche andere Veranstaltungen und Treffen, in die auch die Damen der Kompanie und oft auch die ganzen Familien einbezogen werden. Einbeziehen heiß in diesem Falle nicht, dass die Damen lediglich das "schmückende Beiwerk" beim Auftreten der Schützen bilden. Nein, die Grenadierdamen nehmen aktiv am Vereinsgeschehen teil und sind nicht nur als "Ratgeber"  sehr gefragt.

Dreh- und Angelpunkt der Kompanie ist das "Ratinger Brauhaus" in dem die Grenadiere durch das Brauhaus-Team unter der Leitung der Familie Poensgen, insbesondere durch das Familienoberhaupt Hans-Willi, freundliche Aufnahme fanden. Es dient seit geraumer Zeit den Grenadieren als Fahnenlokal und ist mehr als "nur" ein Treffpunkt.

Zum Vereinsleben gehört unter anderem auch das soziale Engagement, das sich gerade in den letzten 2 Jahrzehnten deutlich entwickelt hat.

So helfen die Grenadiere tatkräftig bei der Ausrichtung des Sommerfestes der Lebenshilfe, welches jedes Jahr im Garten der Familie Weidenfeld stattfindet. Hierbei zeigen nicht nur die Schützen selbst ihre Einsatzfreude, sondern auch die Damen und Kinder sind freudig bei der Sache. Außerdem geht bei jedem Treffen der Kompanie ein Sparschwein herum, in dem  Geld gesammelt wird, das am Ende des Jahres einer wohltätigen Einrichtung in Ratingen gespendet wird.

Ein weiterer wichtiger Bestandteil des Kompanielebens ist seit 1999 die Verbindung zur Schützengilde zu Beelitz/Mark 1465 e.V. . Die geknüpften Kontakte sind absolut freundschaftlich geprägt und finden ihren besonderen Ausdruck in den Besuchen, die die Schützen einander abstatten. Die Grenadiere folgen jeweils mit großer Freude der Einladung zum alle 2 Jahre stattfindenden Schützenfest in der Ratinger Partnerstadt. Mit derselben Begeisterung nehmen die Schützenschwestern und -Brüder aus Beelitz alle 2 Jahre am Schützenfest in Ratingen teil.

Als Schützenkönige repräsentierten die Bruderschaft aus den Reihen der Grenadiere  Gustav Bovers (1899), Gustav Neufeind (1901), Wilhelm Planker (1903), Johann Junker (1904), Clemens Wirtz (1921), Willy Hirschfeld (1938), Wienand Wachendorf (1952), Jonny Vandenhirtz (1954 und 1962), Hans Josten (1961), Paul Czarnecki (1976) und Heinz Schumacher (1985).

Die Würde des Jungkönigs der Bruderschaft errangen die Grenadiere Hans Müller (1952), Heinz Schumacher (1958), André Fink (1969), Detlef Stuckmann (1992), Sven Kamprüwen (1997) und Michael Stürmer (2005).

Seit der Gründung der Formation erhielten 16 Hauptleute von der Kompanie ihren Auftrag zur Führung:
Nikolaus Colling, Gustav Bovers, Wilhelm Moseler, Johann Kerdels, Wilhelm Storms, Wilhelm Speckamp, Mathias Bender, Clemens Wirtz, Hermann Steinle, Heinrich Gilson, Wienand Wachendorf, Albert Sieger, Heinz Schumacher, Bernhard Danzeglocke, Wilfried Szuczies und Markus Soroka.

 

                                                                                 

 


 

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